Autor: f.m.
Alternativer Weihnachtsmarkt

Sternradtour
Dizzy Gillespie
Der beste Musiker des letzten Jahrhunderts überhaupt? Heute vor 100 Jahren wurde der Komponist und Trompeter John Birks Gillespie (genannt Dizzy, 1917-93) geboren. Dizzys Klänge waren für mich ein wichtiger Schlüssel zum Jazz. Außerdem scheint er ein sehr sympathischer und politisch wacher Mensch gewesen zu sein. 1968 trat er der toleranten Bahai-Religion bei.
FotoCommunity Portfolio
Ich hatte mich 2012 im Portal FotoCommunity als »Mittelosteuropa-Entdecker« angemeldet und in den fünf Jahren seitdem 36 Fotos (hier klicken) hochgeladen. Damit schließe ich nun ab. Bei Diskussionen dort werde ich aber gelegentlich noch mitmachen.
Rundreise Balkan
Unterwegs mit Christoph durch 13 Länder
(A, SLO, HR, BiH, MNE, AL, MK, BG, SRB, H, SK, CZ, D)
Kanadadischer Boogierock
The Guess Who in wechselnden Besetzungen und ihre Live-Auftritte waren wohl fast immer allererste Sahne. Eine CD-Sammlung nur mit den Studio-Alben kann das nicht widerspiegeln. Das Paramount-Konzert 1972 gehört zu den besten Live-Alben überhaupt (74 min: Burton Cummings, Kurt Winter, Garry Peterson, Don McDougall, Jim Kale). Mit einer Langversion ihres größten Hits (17 min American Woman) und einem verrückt-spontanen Übergang zum nächsten Stück. Im Jahre 2000 gab es eine Revival-Tour mit ähnlicher Titelauswahl auf CD (68 min: Burton Cummings, Randy Bachman, Garry Peterson, Don McDougall, Bill Wallace).
Die besten Eisenbahnfilme
(kürzere Fassung veröffentlicht im Rundbrief des VCD-Landesverbandes Brandenburg zum Jahresende 2016)
Bahnhöfe und Züge spielen in vielen Filmen eine Rolle, handelt es sich doch bei Schienen um eins der bedeutendsten Netzwerke der Menschheitsgeschichte. Dass die Eisenbahn schon im Titel auftaucht, ist wesentlich seltener der Fall.
1926: Der General (The General, USA, Regie Buster Keaton und Clyde Bruckman)
Stummfilm-Star Buster Keaton, immer auch sein eigener Stuntman, wird von machen als der beste Filmschauspieler überhaupt angesehen. Die Handlung seines längsten eigenen Films ist eine Ausschmückung des sogenannten Andrews-Überfalls 1862 während des amerikanischen Bürgerkrieges, bei dem die Dampflokomotive »General« von Nordstaaten-Spionen entführt, aber von ihrem Südstaaten-Lokführer zurückerobert wurde. Die Komödie lebt von Keatons Gags und gilt heute als ein Meisterwerk des Stummfilms, konnte jedoch ihre hohen Produktionskosten nicht zeitnah einspielen, was Keatons Handlungsfreiheit anschließend stark beschränkte.
1976: Trans-Amerika-Express (Silver Streak, USA, Regie Arthur Hiller, Musik Henry Mancini)
Ein sanftmütiger Buchverleger (Gene Wilder) lernt im Zug von Los Angelas nach Chicago eine hübsche Sekretärin (Jill Clayburgh) kennen, ab ihrem ersten Schäferstündchen kommen sie zufällig in Kontakt mit einer kriminellen Bande. Am Schluss rast der Express in den Kopfbahnhof, doch es gibt keinen Personenschaden und die Bande kann verhaftet werden. Unterhaltsamer Action-Klamauk ohne Tiefgang, aber mit Happy End.
1981 (veröffentlicht 1987): Der Zufall möglicherweise (Przypadek, PL, Regie Krzysztof Kieślowski, Musik Wojciech Kilar)
Drei Szenarien für die Zukunft eines Medizinstudenten werden durchgespielt: Im ersten erreicht er den abfahrenden Zug und wird Regierungsfunktionär, im zweiten verpasst er ihn und wird Oppositioneller, im dritten führt eine Begegnung unterwegs zu einem eher unpolitisches Familienleben. Wurde jahrelang zensiert!
1997: Zugvögel … Einmal nach Inari (FI / D, Regie Peter Lichtefeld)
Als Hannes (Joachim Król) für den »Internationalen Kursbuchkenner-Wettbewerb« in Inari keinen Urlaub bekommt, rastet er aus und kündigt seinen Dortmunder Arbeitsplatz. Die Chefsekretärin nutzt die Gelegenheit, um den Panzerschrank der Firma zu leeren. Hannes wird verdächtigt (), kann sich aber bis zum Wettbewerb durchschlagen. Dort riskiert er seinen Sieg, um der Finnin Sirpa (Outi Mäenpää) zu imponieren. Hardcore-Eisenbahnfans werden allerdings wissen, dass es in Inari gar keinen Bahnhof gibt.
1998: Zug des Lebens (Train de vie, FR / BE / NL / RO / IL, Regie Radu Mihăileanu, Musik Goran Bregović)
Kann man den Holocaust mit einer gehörigen Portion Humor aufarbeiten? Tatsächlich! 1941 ahnen die Juden eines Schtetls ihre bevorstehende Deportation. Der »Dorftrottel« Schlomo (Lionel Abelanski) schlägt die Flucht mit einem gefaktem Deportationszug zunächst in die Sowjetunion vor. Alte Waggons und eine nahezu schrottreife Dampflokomotive werden gekauft. Man teilt sich in die vermeintlichen Häftlinge und die vermeintliche Wachmannschaft auf. Dann setzen die Juden alles auf diese Karte.
2003: Festival Express (UK, Regie Bob Smeaton)
So richtig legendär wurde das Woodstock-Festival 1969 durch den wenige Monate später erschienen Dokumentarfilm. Im darauffolgenden Sommer unternahmen prägende Musiker der Flower-Power-Generation gemeinsam (unter anderem: Janis Joplin, Grateful Dead, The Band, Mashmakhan, Sha Na Na) eine fast ebenso kultige Tournee per Sonderzug durch Kanada. Der Film dazu entstand jedoch erst 33 Jahre später.
weiterhin sehenswert
1961: Der Transport (D, Regie Jürgen Roland und Herbert Viktor)
1966: Liebe nach Fahrplan (Ostře sledované vlaky, CS, Regie Jiří Menzel, mit Václav Neckář)
1966: Die Gentlemen bitten zur Kasse (D, Regie John Olden und Claus Peter Witt, mit »Derrick« Horst Tappert, Fernsehdreiteiler über den Postzugraub 1963)
1973: Reisebekanntschaften (Печки-лавочки, SU, Regie Wassili Schukschin)
1975: Die Olsenbande stellt die Weichen (Olsen-Banden på sporet, DK, Regie Erik Balling, der siebte der zwischen 1968 und 1998 erschienenen Olsenbande-Filme, auch in drei anderen Folgen gibt es etwas Schienenverkehr)
1995: Before Sunrise (USA / A, Regie Richard Linklater, mit Ethan Hawke und Julie Delpy)
1999: Poppoya (鉄道員, JP, Regie Yasuo Furuhata, Musik Ryoichi Kuniyoshi und Ryuichi Sakamoto)
2001: Heinrich der Säger (D, Regie Klaus Gietinger, mit Rolf und Meret Becker)
2003: Station Agent (USA, Regie Tom McCarthy, mit Peter Dinklage)
2004: Das Leben ist ein Wunder (Život je čudo, FR / SCG, Regie Emir Kusturica, Musik Emir Kusturica und Dejan Sparavalo)
2009: Sin Nombre (MX / USA, Regie Cary Jôji Fukunaga)
2013: The Lunchbox (द लंच बॉक्स, IND, Regie Ritesh Batra)
Cal Tjader
Callen Radcliffe Tjader (1925-82) war DER Vibraphonist des Latin Jazz. Eher ein zuverlässiger Bandleader als ein frecher Innovator. Virtuos, locker, swingend, anheimelnd, … Engländer würden das vielleicht sophisticated nennen. Meine drei Favoriten unter den mir bekannten Platten sind zwei asiatisch angehauchte 1963 (Several Shades of Jade, Breeze from the East) und ein Konzertmitschnitt 1976 aus San Francisco (Grace Cathedral Concert). Den zweiten Platz möchte ich Dave Pike (1938-2015) zuweisen. Sein Stil ging mehr in Richtung Fusion Jazz. Natürlich darf man Lionel Hampton (1908-2002) nicht vergessen. Er etablierte das Vibrafon als Leitinstrument.
Die ödeste Musikdekade
… mindestens der Zeitspanne seit 1945 waren die 1980er Jahre, Jazz und Blues lagen darnieder, ebenso der Progressive Rock. Supertramp und Blondie hatten ihren Zenit bereits überschritten, Magma legte eine Pause ein, noch warteten Grunge sowie Mittelalter- und Weltmusik auf ihren Durchbruch. Die Zahl der wirklich guten, international erfolgreichen Bands, sie lässt sich fast an zwei Händen abzählen. Hearts kommerziell erfolgreichstes Album erschien 1985, Madness löste sich 1986 vorübergehend auf, die acht Studioplatten von Kino (Виктор Цой и группа Кино) entstanden zwischen 1982 und 1991. Dann gab es ein paar Singer-Songwriter wie Leonard Cohen und Tom Waits, in Deutschland beispielsweise Reinhard Mey und Hans Hartz, außerdem wurden Philip Glass und Andreas Vollenweider mit ihren meditativen Sounds berühmt. That´s all, isn´t it?
Welches aber war das spannendste Jahr der Musikentwicklung? 1969?
Und jetzt? Internet-Gewohnheiten fördern zunehmend simple Strickmuster, Langeweile, Uniformität, …
Museumsdorf Düppel

Clauertstraße 11, 14163 Berlin-Zehlendorf,
Bushaltestelle Clauertstraße, Linien 118 oder 622,
oder Ludwigsfelder Straße, Linie 115
Im Süden Berlins an der Stadtgrenze zu Kleinmachnow wird märkisches Dorfleben aus der Zeit um 1200 auf wissenschaftlicher Grundlage rekonstruiert. Für die populäre Vermischung von Fantasy und Mittelalter bleibt da wenig Spielraum. 1975 begann der Museumsbetrieb. Besonders empfehlenswert für Familien mit Kindern. Auch Besucher dürfen einige Häuser betreten und alte Handwerkstechniken werden erklärt.
Zwischen 2014 und 2018 arbeitete ich in der Gartengruppe mit. Es existieren kaum Quellen über Bauerngärten um 1200. Natürlich verzichten wir auf die nach Kolumbus eingeführten Pflanzen. Wahrscheinlich gab es täglich Getreidebrei.
Friedensresolution der ÖDP
Pressemitteilung: Resolution der ÖDP für Frieden mit Russland und in der Ukraine
Weidenblättrige Birne
Morgendlicher Schneematsch




















