Man darf eine Aufrüstung nicht als Verteidigung bezeichnen, die Spannungen und Unsicherheit schürt, Investitionen in Bildung und Gesundheit schmälert, das Vertrauen in die Diplomatie untergräbt und Eliten bereichert, denen das Gemeinwohl gleichgültig ist.
Papst Franziskus an der Universität La Sapienza, 2026
Die Greenpeace-Kurzstudie »Europa allein zu Haus? Europas Sicherheitspolitik in Zeiten Donald Trumps« ist praktisch die Aktualisierung von »Wann ist genug genug? Ein Vergleich der militärischen Potentiale der NATO und Russlands«. Lediglich bei Atomwaffen herrscht Parität. Sogar ohne Berücksichtigung der USA und sogar kaufkraftbereinigt sind die NATO-Staaten derzeit sonst deutlich überlegen. Mein Fazit:
Die Studie kritisiert die Verschwendung von Kapazitäten. Das ist äußerst wichtig angesichts der Verblendung vieler Politiker. Allerdings hinterfragt sie nicht die derzeit immer mehr Gesellschaftsbereiche einschnürende militärische Denkweise.
Und wie steht es um reale Gefahren? Eine koordinierte Waldbrandbekämpfung der EU beispielsweise ist weder prophylaktisch noch akut in Sicht.



























